Erste Orientierung

Drohendes Fahrverbot frühzeitig prüfen

Ein Fahrverbot kann Beruf und Alltag erheblich belasten. Für die Prüfung sind neben Tatvorwurf und Messung auch Voreintragungen, Zustellung und die konkreten persönlichen Folgen wichtig.

Diese Hinweise dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls.

Was jetzt hilfreich ist

Die nächsten Schritte in Ruhe vorbereiten.

  1. 01

    Bescheid und Frist sofort sichern

    Halten Sie den Zustelltag fest und stellen Sie Bußgeldbescheid, Anhörung und Umschlag vollständig bereit.

  2. 02

    Tatvorwurf und Voreintragungen einordnen

    Regelfahrverbot, Punkte, frühere Verstöße und die Aktenlage bestimmen die rechtliche Ausgangssituation.

  3. 03

    Auswirkungen und Verteidigungsziel klären

    Berufliche Abhängigkeit, Betreuungspflichten und organisatorische Folgen sollten konkret und belegbar dargestellt werden.

Für Beratung oder weitere Prüfung

Diese Unterlagen können hilfreich sein.

  • Bußgeldbescheid, Anhörung und Zustellnachweis
  • Angaben zu früheren Verkehrsverstößen oder Fahrverboten
  • Arbeitsvertrag, Arbeitgeberbescheinigung oder andere Nachweise zur beruflichen Nutzung
  • Unterlagen zu weiteren persönlichen Folgen und bestehenden Rechtsschutz

Bitte übermitteln Sie nur Unterlagen, die für Ihr Anliegen relevant sind. Über die unverbindliche Mandatsanfrage können Sie bis zu drei Dateien zur Prüfung einer möglichen Übernahme geschützt beifügen; eine rechtliche Prüfung ist damit noch nicht beauftragt.

Häufige erste Fragen

Gut informiert weitergehen.

Wie lange kann ein Fahrverbot dauern?

Nach § 25 StVG kann bei einer Verkehrsordnungswidrigkeit ein Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten angeordnet werden.

Kann der Beginn des Fahrverbots gewählt werden?

Unter den Voraussetzungen des § 25 Absatz 3 StVG kann bei fehlendem Fahrverbot in den maßgeblichen Vorzeiträumen ein Beginn innerhalb von vier Monaten nach Rechtskraft möglich sein.

Wird wegen beruflicher Härte immer vom Fahrverbot abgesehen?

Nein. Ein Absehen ist eine Ausnahme und erfordert eine Prüfung aller Umstände. Berufliche Nachteile müssen konkret und nachvollziehbar belegt werden.

Kosten und Rechtsschutz

Vor einer Beauftragung transparent klären.

Die Abrechnung erfolgt nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder aufgrund einer Vergütungsvereinbarung. Welche Grundlage gilt und welche weiteren Kosten entstehen können, wird vor der Mandatsannahme besprochen.

Anwaltskosten und Rechtsschutz verständlich erklärt →
01Abrechnung

Nach RVG oder einer vorher abgestimmten Vergütungsvereinbarung.

02Erstattung

Gegner, Staatskasse oder Versicherung erstatten Kosten nur unter bestimmten Voraussetzungen.

03Verkehrsrecht

Nach einem unverschuldeten Unfall können erforderliche Anwaltskosten abhängig von Haftung und Haftungsquote erstattungsfähig sein.

Rechtsprechung zum Thema

Ausgewählte Entscheidungen, verständlich eingeordnet.

Zwei klare Wege

Wie möchten Sie beginnen?

Entscheiden Sie, ob Sie bereits eine individuelle rechtliche Einschätzung wünschen oder zunächst nur eine mögliche Mandatsübernahme klären möchten.

01 · Kostenpflichtige Erstberatung

Rechtliche Einschätzung erhalten.

226,10 €einschließlich 19 % Umsatzsteuer

Sie möchten Ihre persönliche Situation rechtlich einordnen, Handlungsmöglichkeiten besprechen und eine Empfehlung für die nächsten Schritte erhalten.

Erstberatung anfragen

02 · Unverbindliche Mandatsanfrage

Mögliche Übernahme klären.

Sie möchten zunächst wissen, ob ich Ihren Fall übernehmen kann. Die Schilderung Ihres Anliegens umfasst noch keine rechtliche Beratung und begründet noch kein Mandat.

Anliegen unverbindlich schildern

Noch unsicher? Wählen Sie die unverbindliche Mandatsanfrage oder rufen Sie bei einem zeitkritischen Anliegen unmittelbar an.

Direkt anrufen: 02504 / 98 79 90E-Mail schreiben

Weiterführende Informationen

Was für Sie außerdem wichtig sein kann.

Wenn Sie sich zunächst weiter orientieren möchten, finden Sie hier passende Themen und praktische Hilfen.