Nach RVG oder einer vorher abgestimmten Vergütungsvereinbarung.
Erste Orientierung
Unberechtigte Forderungen geordnet abwehren
Eine Rechnung, Mahnung oder ein gerichtlicher Mahnbescheid sollte nicht vorschnell anerkannt, aber auch nicht ignoriert werden. Zunächst ist zu klären, worauf die Forderung gestützt wird und welche Einwendungen belegt werden können.
Diese Hinweise dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls.
Was jetzt hilfreich ist
Die nächsten Schritte in Ruhe vorbereiten.
- 01
Schreiben und Fristen sofort sichern
Unterscheiden Sie Rechnung, Inkassoschreiben, Mahnbescheid und Klage und notieren Sie den jeweiligen Zugang.
- 02
Vertragsgrundlage und Forderungshöhe prüfen
Vertrag, Leistung, Abrechnung, Zahlungen und Nebenforderungen werden im Zusammenhang ausgewertet.
- 03
Einwendungen gezielt vorbringen
Je nach Lage kann eine begründete Zurückweisung, ein Widerspruch oder eine gerichtliche Verteidigung erforderlich sein.
Für Beratung oder weitere Prüfung
Diese Unterlagen können hilfreich sein.
- vollständiges Forderungs-, Inkasso- oder Gerichtsschreiben
- Vertrag, Bestellung, Rechnung und Anlagen
- Zahlungsnachweise, Reklamationen und Kündigungen
- vollständiger Schriftverkehr und Nachweis des Zustelltags
Bitte übermitteln Sie nur Unterlagen, die für Ihr Anliegen relevant sind. Über die unverbindliche Mandatsanfrage können Sie bis zu drei Dateien zur Prüfung einer möglichen Übernahme geschützt beifügen; eine rechtliche Prüfung ist damit noch nicht beauftragt.
Häufige erste Fragen
Gut informiert weitergehen.
Soll ich einen Mahnbescheid einfach ignorieren?
Nein. Ein gerichtlicher Mahnbescheid enthält kurze Reaktionsfristen. Ohne rechtzeitigen Widerspruch kann ein Vollstreckungsbescheid folgen, obwohl die Forderung inhaltlich noch nicht geprüft wurde.
Prüft das Mahngericht die Forderung inhaltlich?
Im automatisierten Mahnverfahren findet grundsätzlich keine vollständige Prüfung statt, ob der behauptete Anspruch tatsächlich besteht.
Wirkt eine Verjährung automatisch?
Nach § 214 BGB berechtigt die eingetretene Verjährung den Schuldner, die Leistung zu verweigern. Sie muss deshalb im Streitfall als Einrede berücksichtigt werden.
Rechtsprechung zum Thema
Ausgewählte Entscheidungen, verständlich eingeordnet.
Verzugskosten beginnen nicht automatisch mit jeder Rechnung
Fälligkeit, Mahnung, Verbraucherhinweis und Zugang sind getrennt von der Hauptforderung zu prüfen.
Unwirksame Preisänderung kann die Forderung zu Fall bringen
Eine Abrechnung trägt nur, wenn die zugrunde liegende Preis- oder Anpassungsklausel wirksam und richtig angewandt wurde.
Verzichtsklauseln wirtschaftlich und rechtlich prüfen
Ein vorformulierter Verzicht wirkt nicht allein deshalb, weil er unterschrieben wurde; seine Tragweite muss transparent sein.
Zwei klare Wege
Wie möchten Sie beginnen?
Entscheiden Sie, ob Sie bereits eine individuelle rechtliche Einschätzung wünschen oder zunächst nur eine mögliche Mandatsübernahme klären möchten.
01 · Kostenpflichtige Erstberatung
Rechtliche Einschätzung erhalten.
226,10 €einschließlich 19 % Umsatzsteuer
Sie möchten Ihre persönliche Situation rechtlich einordnen, Handlungsmöglichkeiten besprechen und eine Empfehlung für die nächsten Schritte erhalten.
Erstberatung anfragen02 · Unverbindliche Mandatsanfrage
Mögliche Übernahme klären.
Sie möchten zunächst wissen, ob ich Ihren Fall übernehmen kann. Die Schilderung Ihres Anliegens umfasst noch keine rechtliche Beratung und begründet noch kein Mandat.
Anliegen unverbindlich schildernNoch unsicher? Wählen Sie die unverbindliche Mandatsanfrage oder rufen Sie bei einem zeitkritischen Anliegen unmittelbar an.
Direkt anrufen: 02504 / 98 79 90E-Mail schreiben