Nach RVG oder einer vorher abgestimmten Vergütungsvereinbarung.
Erste Orientierung
Mietkündigung oder Mieterhöhung prüfen
Eine Kündigung oder Mieterhöhung sollte nicht allein nach dem ersten Eindruck beurteilt werden. Entscheidend sind Schreiben, Vertrag, Zugang und die konkrete Ausgangslage.
Diese Hinweise dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls.
Was jetzt hilfreich ist
Die nächsten Schritte in Ruhe vorbereiten.
- 01
Schreiben und Zugang sichern
Bewahren Sie das vollständige Schreiben, Umschläge und weitere Unterlagen auf. Notieren Sie den Zugangstag.
- 02
Mietvertrag und Vorgeschichte bereitlegen
Der Vertragsinhalt und bereits geführte Korrespondenz sind für die Einordnung häufig wichtig.
- 03
Frühzeitig prüfen lassen
Wenn Fristen genannt werden oder Unsicherheit besteht, sollte die Situation zeitnah eingeordnet werden.
Für Beratung oder weitere Prüfung
Diese Unterlagen können hilfreich sein.
- vollständiges Schreiben zur Kündigung oder Mieterhöhung
- Mietvertrag einschließlich Nachträge
- bisherige Korrespondenz
- bei Mängeln: Fotos, Protokolle und nachvollziehbare Dokumentation
Bitte übermitteln Sie nur Unterlagen, die für Ihr Anliegen relevant sind. Über die unverbindliche Mandatsanfrage können Sie bis zu drei Dateien zur Prüfung einer möglichen Übernahme geschützt beifügen; eine rechtliche Prüfung ist damit noch nicht beauftragt.
Häufige erste Fragen
Gut informiert weitergehen.
Soll ich sofort antworten?
Eine Antwort sollte erst erfolgen, wenn Inhalt, Fristen und Zielsetzung nachvollziehbar eingeordnet sind.
Welche Bedeutung hat ein Härteeinwand?
Bei einer ordentlichen Kündigung kann ein Widerspruch nach § 574 BGB in Betracht kommen. Ob eine unzumutbare Härte vorliegt, muss anhand der konkreten persönlichen und gesundheitlichen Umstände sorgfältig geprüft werden.
Muss ich einer Mieterhöhung zustimmen?
Ein Erhöhungsverlangen führt nicht automatisch zu einer höheren Miete. Form, Begründung, Wartezeiten, Kappungsgrenze und ortsübliche Vergleichsmiete müssen zusammenpassen.
Rechtsprechung zum Thema
Ausgewählte Entscheidungen, verständlich eingeordnet.
Härtefall nach einer Kündigung sorgfältig klären
Pauschale Annahmen genügen nicht: Gesundheit, Alter und konkrete Umzugsfolgen müssen zuverlässig aufgeklärt und gegeneinander abgewogen werden.
Schonfristzahlung rettet nicht jede Kündigung
Der Ausgleich von Mietrückständen kann die fristlose Kündigung unwirksam machen, beseitigt aber nicht automatisch eine zugleich erklärte ordentliche Kündigung.
Wohnfläche und Kappungsgrenze bei Mieterhöhung
Für eine Mieterhöhung können vereinbarte Miete, tatsächliche Wohnfläche und die gesetzliche Kappungsgrenze auf unterschiedliche Weise zusammenwirken.
Zwei klare Wege
Wie möchten Sie beginnen?
Entscheiden Sie, ob Sie bereits eine individuelle rechtliche Einschätzung wünschen oder zunächst nur eine mögliche Mandatsübernahme klären möchten.
01 · Kostenpflichtige Erstberatung
Rechtliche Einschätzung erhalten.
226,10 €einschließlich 19 % Umsatzsteuer
Sie möchten Ihre persönliche Situation rechtlich einordnen, Handlungsmöglichkeiten besprechen und eine Empfehlung für die nächsten Schritte erhalten.
Erstberatung anfragen02 · Unverbindliche Mandatsanfrage
Mögliche Übernahme klären.
Sie möchten zunächst wissen, ob ich Ihren Fall übernehmen kann. Die Schilderung Ihres Anliegens umfasst noch keine rechtliche Beratung und begründet noch kein Mandat.
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