Nach RVG oder einer vorher abgestimmten Vergütungsvereinbarung.
Erste Orientierung
Verträge klar und praxistauglich gestalten
Ein guter Vertrag bildet das tatsächliche Vorhaben verständlich ab und regelt auch typische Störungen. Ausgangspunkt sind deshalb nicht einzelne Musterklauseln, sondern Zweck, Ablauf und wirtschaftliche Risiken des Geschäfts.
Diese Hinweise dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls.
Was jetzt hilfreich ist
Die nächsten Schritte in Ruhe vorbereiten.
- 01
Vorhaben und Beteiligte genau beschreiben
Käufer, Auftraggeber, Dienstleister oder Kooperationspartner müssen wissen, welche Leistung für wen und zu welchem Zweck erbracht wird.
- 02
Leistung, Vergütung und Ablauf festlegen
Umfang, Termine, Abnahme, Mitwirkung, Preise und Zahlungszeitpunkte sollten widerspruchsfrei geregelt sein.
- 03
Risiken und Beendigung mitdenken
Haftung, Leistungsstörungen, Laufzeit, Kündigung und Dokumentation werden passend zum konkreten Geschäft gestaltet.
Für Beratung oder weitere Prüfung
Diese Unterlagen können hilfreich sein.
- kurze Beschreibung des Vorhabens und der Beteiligten
- vorhandene Angebote, Leistungsbeschreibungen oder Vertragsmuster
- wirtschaftliche Eckdaten, Termine und gewünschte Laufzeit
- bereits abgestimmte Punkte und noch offene Verhandlungsfragen
Bitte übermitteln Sie nur Unterlagen, die für Ihr Anliegen relevant sind. Über die unverbindliche Mandatsanfrage können Sie bis zu drei Dateien zur Prüfung einer möglichen Übernahme geschützt beifügen; eine rechtliche Prüfung ist damit noch nicht beauftragt.
Häufige erste Fragen
Gut informiert weitergehen.
Reicht ein Vertragsmuster aus dem Internet?
Ein Muster kann Anhaltspunkte geben, bildet aber selten das konkrete Geschäft, die tatsächlichen Abläufe und die individuelle Risikoverteilung vollständig ab.
Was ist bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen wichtig?
Vorformulierte Klauseln unterliegen besonderen gesetzlichen Grenzen. Nach § 307 BGB können insbesondere unklare oder unangemessen benachteiligende Bestimmungen unwirksam sein.
Sollten auch Anlagen und Leistungsbeschreibungen geprüft werden?
Ja. Sie bestimmen häufig den konkreten Leistungsumfang und müssen mit dem Hauptvertrag widerspruchsfrei zusammenspielen.
Rechtsprechung zum Thema
Ausgewählte Entscheidungen, verständlich eingeordnet.
Zusatzkosten müssen kalkulierbar sein
Betrag oder Berechnungsgrundlage einer zusätzlichen Zahlungspflicht sollten vor Vertragsschluss eindeutig erkennbar sein.
Nachträge und Vertragsänderungen sauber dokumentieren
Eine Heilungsklausel ersetzt keine konsistente Dokumentation von Hauptvertrag, Anlagen und späteren Änderungen.
Verzicht und wirtschaftliche Folgen offenlegen
Ein Vertragspartner muss Reichweite und wirtschaftlichen Wert eines vorformulierten Verzichts einschätzen können.
Zwei klare Wege
Wie möchten Sie beginnen?
Entscheiden Sie, ob Sie bereits eine individuelle rechtliche Einschätzung wünschen oder zunächst nur eine mögliche Mandatsübernahme klären möchten.
01 · Kostenpflichtige Erstberatung
Rechtliche Einschätzung erhalten.
226,10 €einschließlich 19 % Umsatzsteuer
Sie möchten Ihre persönliche Situation rechtlich einordnen, Handlungsmöglichkeiten besprechen und eine Empfehlung für die nächsten Schritte erhalten.
Erstberatung anfragen02 · Unverbindliche Mandatsanfrage
Mögliche Übernahme klären.
Sie möchten zunächst wissen, ob ich Ihren Fall übernehmen kann. Die Schilderung Ihres Anliegens umfasst noch keine rechtliche Beratung und begründet noch kein Mandat.
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