Nach RVG oder einer vorher abgestimmten Vergütungsvereinbarung.
Erste Orientierung
Personenschäden und Unfallfolgen dokumentieren
Verletzungen können neben Behandlungskosten auch Auswirkungen auf Arbeit, Haushalt und Alltag haben. Eine fortlaufende medizinische und wirtschaftliche Dokumentation erleichtert die spätere Einordnung.
Diese Hinweise dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls.
Was jetzt hilfreich ist
Die nächsten Schritte in Ruhe vorbereiten.
- 01
Beschwerden zeitnah ärztlich abklären
Lassen Sie Verletzungen untersuchen und achten Sie darauf, dass Beschwerden, Diagnosen und Behandlungen nachvollziehbar festgehalten werden.
- 02
Verlauf und Einschränkungen dokumentieren
Sammeln Sie Arztberichte, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Rezepte und Belege und notieren Sie wesentliche Folgen im Alltag.
- 03
Finanzielle Folgen vollständig erfassen
Verdienstausfall, Zuzahlungen, Fahrtkosten und weiterer unfallbedingter Aufwand sollten mit geeigneten Nachweisen geprüft werden.
Für Beratung oder weitere Prüfung
Diese Unterlagen können hilfreich sein.
- Arztberichte, Befunde und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen
- Behandlungs-, Therapie- und Medikamentennachweise
- Einkommensunterlagen und Nachweise zu Verdienstausfall
- Belege und Aufzeichnungen zu weiteren unfallbedingten Belastungen
Bitte übermitteln Sie nur Unterlagen, die für Ihr Anliegen relevant sind. Über die unverbindliche Mandatsanfrage können Sie bis zu drei Dateien zur Prüfung einer möglichen Übernahme geschützt beifügen; eine rechtliche Prüfung ist damit noch nicht beauftragt.
Häufige erste Fragen
Gut informiert weitergehen.
Wann kommt Schmerzensgeld in Betracht?
Bei einer Verletzung von Körper oder Gesundheit kann nach § 253 BGB eine angemessene Entschädigung in Geld verlangt werden. Höhe und Voraussetzungen hängen vom konkreten Verlauf ab.
Warum ist eine frühe ärztliche Dokumentation wichtig?
Sie kann helfen, Beschwerden, Behandlung und Zusammenhang mit dem Unfall nachvollziehbar darzustellen. Spätere Lücken erschweren häufig die Beurteilung.
Kann auch Verdienstausfall ersetzt werden?
Ein unfallbedingter Einkommensverlust kann ersatzfähig sein. Dafür müssen Ausfall, Ursache und Höhe anhand geeigneter Unterlagen belegt werden.
Rechtsprechung zum Thema
Ausgewählte Entscheidungen, verständlich eingeordnet.
Schmerzensgeld verlangt eine Gesamtbetrachtung
Eine schematische Addition von Tagessätzen wird dem individuellen Schadensbild nicht gerecht; maßgeblich sind alle fallprägenden Umstände.
Auch Verletzungen bei der Unfallaufnahme können zurechenbar sein
Wer nach einem Auffahrunfall aussteigt, um die Folgen zu prüfen, eröffnet nicht ohne Weiteres einen völlig neuen Gefahrenkreis.
Verletzungsbedingte Begleitkosten können ersatzfähig sein
Erforderliche Unterstützung und behinderungsbedingte Mehrkosten sind anhand des konkreten Bedarfs zu prüfen.
Zwei klare Wege
Wie möchten Sie beginnen?
Entscheiden Sie, ob Sie bereits eine individuelle rechtliche Einschätzung wünschen oder zunächst nur eine mögliche Mandatsübernahme klären möchten.
01 · Kostenpflichtige Erstberatung
Rechtliche Einschätzung erhalten.
226,10 €einschließlich 19 % Umsatzsteuer
Sie möchten Ihre persönliche Situation rechtlich einordnen, Handlungsmöglichkeiten besprechen und eine Empfehlung für die nächsten Schritte erhalten.
Erstberatung anfragen02 · Unverbindliche Mandatsanfrage
Mögliche Übernahme klären.
Sie möchten zunächst wissen, ob ich Ihren Fall übernehmen kann. Die Schilderung Ihres Anliegens umfasst noch keine rechtliche Beratung und begründet noch kein Mandat.
Anliegen unverbindlich schildernNoch unsicher? Wählen Sie die unverbindliche Mandatsanfrage oder rufen Sie bei einem zeitkritischen Anliegen unmittelbar an.
Direkt anrufen: 02504 / 98 79 90E-Mail schreiben